Heute schon storniert?

Das Thema No-Shows in der Gastronomie ist ein oft unterschätzter wirtschaftlicher Faktor. Lesen Sie im ersten Blog-Beitrag unseres Digital Coaches Robert Krause, was es damit auf sich hat.

 

Digitales Häppchen 1/23

Gestatten, Robert Krause, weder verwandt noch verschwägert mit dem gleichnamigen Hausmeister (wirklich nicht!).

Ich bin der Neue im Team der Digital Coaches – und tatsächlich auch Koch und noch lieber Gastgeber.

Bereits seit 1985 in der bunten Welt der Gastronomie tätig, habe ich unzählige digitale Tools und Werkzeuge praxisnah getestet und verwendet.

Und nachdem wir uns nun kennen, darf ich Ihnen nun eines unserer „digitalen Häppchen“ servieren…

Wir kennen das wohl alle – man hat einen Tisch im Restaurant gebucht, freut sich wie Bolle auf einen tollen Abend mit dem oder der Liebsten – und dann sind ausgerechnet heute die Kinder krank, der Babysitter nicht erreichbar und die Oma zum Konzert der Wildecker Herzbuben.

Im Wissen, die nunmehr achte Staffel des Bachelors ertragen zu müssen, stornieren wir also den Tisch im Restaurant schweren Herzens…

Doch leider sehen das viele Gäste da draußen ganz anders, denn es wird zwar gerne die Möglichkeit einer Tisch-Reservierung genutzt, doch oftmals wird dann eben nicht abgesagt, wenn etwas dazwischenkommt.

 

Gäste, die reservieren und nicht absagen kennen wir alle, wir nennen das “No-Show”.

Laut DEHOGA-Umfrage vom Dezember 2022 haben 93,1% aller befragten Kolleginnen und Kollegen aus unserer Branche bereits mit diesen so genannten und völlig unnötigen „No Shows“ zu kämpfen gehabt. Wenn wir ehrlich sind, muss man nicht Peter Zwegat heißen, um zu wissen, dass das Ganze aus wirtschaftlicher Sicht ein völliges Desaster ist.

  • Einnahmen gehen verloren
  • Personalplanung wird ineffizient
  • Wareneinsatz wird über den Haufen geworfen.

 

Wie können wir das Problem mit den No-Shows lösen?

Lassen Sie es mich einfach so erklären:

Wenn Sie ein Konzert-Ticket buchen, wie verhält es sich bei der Bezahlung?

Richtig, sie bezahlen im Voraus.

Wie sieht es aus, wenn Sie einen Flug oder ein Bahnticket buchen?

Aha, also auch im Voraus bezahlen.

Hmm, und bei der Buchung von Hotelzimmern?
Genau, Sie geben Ihre Kreditkartennummer als Deposit-Zahlung an.

Sie sehen also, wir sind der Lösung schon ganz nah, denn es ist in vielen Branchen – auch bei den Kolleginnen und Kollegen in der Hotellerie - bereits seit Jahren Usus, eine Deposit- oder Vorauszahlung für gebuchte Leistungen zu bestimmen.

Wer oder was hindert Sie also daran, es ihnen nicht gleichzutun?

 

Mit dem Einsatz eines modernen, digitalen Reservierungssystems, welches die Möglichkeit bietet, Vorauszahlungen zu verbuchen, gehören solche Ärgernisse der Vergangenheit an.

Der Gast reserviert online und hinterlegt einen von ihnen frei gewählten Betrag als Deposit via Kreditkarte oder PayPal. Erscheint der Gast wie reserviert, wird der Deposit mit dem Rechnungsbetrag einfach verrechnet. Den Rest bestimmen Sie.

Gerne informiere ich Sie über die weiteren, schier unendlichen Möglichkeiten moderner Kassensysteme oder Online-Reservierungs-Tools.

Möchten Sie darüber hinaus mehr über die Möglichkeiten der Digitalisierung erfahren oder haben Sie schon konkrete Ideen zu digitalen Lösungen in Ihrem Unternehmen?

Bei weiteren Fragen sind wir gerne für Sie da, kostenfrei und unabhängig.

 

Autor: Robert Krause, Digital Coach

 

Die "Digitalen Häppchen" sind unsere regelmäßigen Blog-Beiträge zu aktuellen Themen rund um die Digitalisierung im Gastgewerbe.